Die üstra Hannoversche Verkehrsbetriebe AG unterstützt die Initiative des hannoverschen Polizeipräsidenten Uwe Binias gegen den Alkoholkonsum im öffentlichen Raum. „Auch in den Bussen und Bahnen der üstra ist der Verzehr von Alkohol unerwünscht, ebenso wie in unseren Stationen und an unseren Haltestellen“, erklärte dazu Udo Iwannek, Pressesprecher der üstra. Er wies darauf hin, dass das Hausrecht der üstra in Fahrzeugen und Stationen bereits heute dazu ausreiche, gegen Trinkgelage, Zechereien und sonstige Störungen durch alkoholisierte Personen einzuschreiten. „Von diesem Hausrecht machen wir – auch durch unser Sicherheitsunternehmen protec – in allen Fällen, die wir selbst beobachten oder auf die wir aufmerksam gemacht werden, konsequent Gebrauch“, sagte der üstra-Pressesprecher.
Oberstes Ziel der üstra sei es, den Fahrgästen eine störungsfreie und angenehme Fahrt zu ermöglichen. „Mögliche Verbote können aber eine Diskussion über soziales und rücksichtsvolles Verhalten im öffentlichen Raum nicht er-setzen“, betonte Iwannek. Es gebe auch Klagen von Fahrgästen über zu laute MP3-Player, belästigende Handy-Gespräche und den Verzehr von stark riechenden Speisen in den Fahrzeugen der üstra. Das hannoversche Verkehrsunternehmen werde seine Fahrgäste künftig verstärkt auf die notwendige gegenseitige Rücksichtnahme hinweisen.