Pressemitteilung


Kantplatz und Uhlhornstraße:

Neue barrierefreie Hochbahnsteige für die Stadtbahn Hannover

15.12.2010

üstra Vorstandsvorsitzender André Neiß, Regionspräsident Hauke Jagau und üstra Vorstandsmitglied Wilhelm Lindenberg (v.l.) eröffnen den Hochbahn Uhlhornstraße der Stadtbahnlinien 4 und 5

Ein weiterer Schritt in Richtung Barrierefreiheit im Öffentlichen Personennahverkehr der Region Hannover: Mit kleinem Festakt wurden am 14. Dezember die neuen Hochbahnsteige an den Stadtbahnhaltestellen „Kantplatz“ und „Uhlhornstraße“ eröffnet. Die neu gestalteten Haltestellen im Zentrum des hannoverschen Stadtteils Kleefeld ermöglichen den stufenlosen Ein- und Ausstieg auf den Linien 4 und 5.

„Die Hochbahnsteige erleichtern rund 13.400 Fahrgäste im Einzugsbereich der Haltestellen die Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel“, sagte Regionspräsident Hauke Jagau bei der Eröffnung, „die erhöhten Bahnsteige sind ein Hilfe für alle Menschen, die in ihrer Bewegungsfreiheit eingeschränkt sind: alte Menschen, Eltern mit Kinderwagen, Personen mit schwerem Gepäck oder Gehbehinderte.“

Die Haltestelle „Kantplatz“ grenzt unmittelbar an ein Nahversorgungszentrum mit Geschäften des täglichen Bedarfs an und erschließt große Teile der Kleefelder Wohngebiete. In ihrer Umgebung liegt das Eisstadion der Hannover Indians am Pferdeturm, die Petrikirche und der hannoversche Stadtwald Eilenriede. Am Kantplatz steigen täglich rund 8.600 Fahrgäste ein und aus. Hier bestehen auch Umsteigemöglichkeiten zwischen den Stadtbahnlinien 4/5 und den Buslinien 127/137 in Richtung List (Spannhagengarten) und Misburg (Meyers Garten und Schierholzstraße).

Die benachbarte Haltestelle "Uhlhornstraße" liegt im östlichen Teil Kleefelds. Hier befinden sich ebenfalls Geschäfte und Restaurants. In ihrem Einzugsgebiet befinden sich die Schillerschule und die Alice-Salomon-Schule sowie die St. Antonius-Kirche. Der Umbau dieser Haltestelle kommt 4.800 Fahrgästen zugute. In 300 Metern Entfernung befindet sich der S-Bahn-Haltepunkt Hannover-Kleefeld, mit Umsteigemöglichkeiten zu den S-Bahn-Linien S3 und S7 in die Richtungen Sehnde/Hildesheim und Burgdorf/Celle.

Beide Haltestellen wurden unter Berücksichtigung einer möglichst guten Integration in das städtebauliche Umfeld als 70 Meter lange, schlanke Mittelhochbahnsteige mit einer Breite von 4,0 Metern errichtet, an denen 3-Wagen-Züge der neueren Stadtbahngeneration halten können. Fahrbahn und Nebenanlagen mussten dort teilweise erneuert werden. Die neuen Bahnsteige verfügen über Rampen und sind sicher über mit Ampeln gesicherte Fußgängerüberwege sicher zu erreichen.

Die Inbetriebnahme der barrierefreien Haltestellen im hannoverschen Stadtbahnnetz markiert den Beginn des Nachrüstungsprogramms für Hochbahnsteige zum Einsatz von Stadtbahnfahrzeugen ohne Klapptrittstufen. Ab dem Jahr 2016 werden auch auf den üstra-Linien 4 und 5 die Fahrzeuge der neuen Stadtbahngeneration TW3000 zum Einsatz kommen. „Die Region Hannover hat sich zum Ziel gesetzt die Qualität des Nahverkehrs zu verbessern. Wesentlicher Schwerpunkt ist dabei die weitgehende Barrierefreiheit der Haltestellen“, betonte Regionspräsident Jagau.

Der Umbau der beiden Stationen hat insgesamt 5,2 Millionen Euro gekostet. Davon übernimmt das Land Niedersachsen ca. 2,3 Millionen Euro und die Region Hannover 2,0 Millionen Euro. Die restlichen Mittel werden von der Infrastrukturgesellschaft Region Hannover als Eigentümerin getragen.


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