1999 - 2004


1999

1. Februar
Neue Dienstkleidung für die üstra-Mitarbeiter, entworfen von der Berliner Designerin Sabine Schmitsdorf.

1. März
Die Linien 4 (Garbsen – Roderbruch) und 5 (Stöcken - Kirchrode) sind die ersten Strecken, die vollständig mit der Bargeldsäule müx ausgestattet sind.

15. März
Rechtzeitig vor Beginn der CeBIT ist die Ortsdurchfahrt Grasdorf der Linie 2 nach achtmonatiger Bauzeit fertig gestellt.

12. April
In der Station Steintor wird die neue Leitbeschilderung für die EXPO-Zeit getestet.

29. Mai
Das zweite Teilstück der neuen EXPO-Stadtbahnstrecke D-Süd geht in Betrieb. Die Linie 11 fährt auf dem 1.650 Meter langen Teilstück nun ab Bult/Kinderkrankenhaus über Bischofshol/Lange-Feld-Straße bis Bünteweg/Tierärztliche Hochschule.

30. Mai
Zum Fahrplanwechsel geht die für die Stadtbahnlinien 3 und 7 fertig gestellte Spange Legionsbrücke in Betrieb, ebenso die 700 Meter lange Verlängerung von Mühlenberg nach Wettbergen mit der neuen Haltestelle Tresckowstraße. Der Schwarze Bär wird zusätzlich zur Linie 9 von der neuen Linie 17 (Wallensteinstraße – Aegidientorplatz) erschlossen.

24. Juni
Umweltminister Jüttner enthüllt den ersten von James Irvine gestalteten und von Mercedes-Benz gebauten neuen Stadtbus. Bürgergutachter und Mobilitätsbehinderte haben wichtige Impulse zur Verbesserung des 18 Meter langen Fahrzeugs gegeben. Bis 2000 erhält die üstra insgesamt 53 Gelenk- und 48 Solo-Niederflurbusse, wobei 56 Erdgas- und 45 Dieselantrieb haben.

2. Juli
Pläne für den Gehry-Tower, finanziert von einem Privatinvestor, werden vorgestellt.

6. September 
Beginn des Umbaus der Station Kröpcke nach den Plänen des Mailänder Designers Massimo Iosa Ghini.

13. September
Erster Linieneinsatz der neuen Stadtbusse auf den Linien 121, 123 und 124.

13. November
Das dritte, vier Kilometer lange Teilstück der D-Süd mit den neuen Stopps Pressehaus, Seelhorster Garten, Emslandstraße, Feldbuschwende, Bemerode/Mitte bis Kronsberg geht in Betrieb.

17. November
Verkehrsminister Dr. Fischer weiht die neue Leitzentrale der move GmbH und üstra Hannoversche Verkehrsbetriebe AG in Glocksee ein. Erstmals werden Busse und Bahnen einer Region sowie der Straßenverkehr eines Bundeslandes aus einer Leitzentrale gemanagt.

2000

17. Februar
Weltpremiere: In Kooperation mit der Robert Bosch GmbH und der X-City Marketing GmbH Hannover führt die üstra ein digitales Fahrgast-Serviceprogramm in den Stadtbahnen des Typs TW2000 ein.

19. Februar
Die 9,1 km lange Neubau-D-Strecke bis Endpunkt EXPO/Ost ist mit den neuen Stopps Krügerskamp und Stockholmer Allee fertig gestellt. Damit wächst das hannoversche Stadtbahnnetz auf 115,4 Kilometer.

1. März
In Zusammenarbeit mit dem Arbeitsamt startet der neue FahrzeugBegleitService in den Nachtstunden mit 50 bisher Langzeitarbeitslosen zunächst probeweise für ein Jahr.

3. März
Der Aufsichtsrat wählt den jetzigen Betriebsratsvorsitzenden Wilhelm Lindenberg zum neuen üstra-Arbeitsdirektor.

4. März
Unter dem Motto „Im Kröpcke macht die Zukunft Station“ lädt die üstra zur Besichtigung der von dem Mailänder Designer Massimo Iosa Ghini neu gestalteten Station.

3. April
Alle Haltestellen sind mit den Ticketsäulen tix und müx ausgestattet.

5. Mai
Der neue Hochbahnsteig Buchholz/Noltemeyerbrücke ist der 100. Hochbahnsteig im Netz, damit verfügen über die Hälfte aller Stadtbahnstopps nun über einen weitestgehend niveaugleichen Einstieg.

10. Mai
25 Leipziger Busfahrer kommen mit ihren Bussen, um die üstra bei der Bewältigung der EXPO-Verkehrsaufgabe zu unterstützen. Insgesamt wird die üstra zur EXPO von 150 Busfahrerinnen und Fahrer zusätzlich unterstützt.

21. Mai
Start des EXPO-Fahrplans: Während des Sommerfahrplans bietet die üstra Service rund um die Uhr und verlängert die Öffnungszeiten des KundenCenters.

1. Juni
Start der Weltausstellung: Trotz einer Vielzahl von Störaktionen von EXPO-Gegnern läuft der Verkehr reibungslos.

24. Juni
üstra eröffnet die Mobilitätszentrale mobiz im Hauptbahnhof.

11. August
Hannovers Stadtsee ist um eine Attraktion reicher: Mit dem üstra-Solarkatamarn Europa – enercity erhält üstra Reisen ihr viertes Maschseeboot.

11. September
Einstellung der Linie 14 mangels Nachfrage.

19. Oktober
Niedersachsens größte Carsharing-Station nimmt am Hauptbahnhof ihren Betrieb auf. 

31. Oktober
Über acht Millionen EXPO-Besucher haben während der EXPO die Verkehrsverbindungen der üstra von und zum EXPO-Gelände genutzt.

2001

12. Februar
Einmalige Kooperation in Langenhagen: Wer bis zum 31. Dezember 2001 ein Grundstück erwirbt, bekommt gleich eine übertragbare GVH-Karte und ein besonderes Carsharing-Angebot dazu.

7. März
Die üstra und TransTeC präsentieren die neuen Studienergebnisse zu den Hochbahnsteigen. 76 Prozent aller üstra-Kunden finden es positiv, dass es Hochbahnsteige gibt und wünschen sich mehr davon.

4. April
Die Budapester Verkehrsbetriebe Budapesti Közlekedési Rézvénytársaság erwerben 68 Stadtbahnwagen des Typs TW 6000 von der üstra.

1. Juni
Anderten bekommt Stadtbahnanschluss. Dazu beginnen ab Juni die Baumaßnahmen, um die bisherige Stadtbahnlinie 5 über den Endpunkt Kirchrode hinaus um 1,2 Kilometer zu verlängern.

28. Juni
Der Gehry-Tower wird vor zahlreichen Medienvertretern, Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens und in Anwesenheit des kalifornischen Architekten eingeweiht.

12. September
Zugankündigungen werden an bestimmten Stationen der Stadtbahn installiert. Sie zeigen die Ankunftszeiten der nächsten vier Bahnen im Countdown an.

19. Oktober
Der Umweltbericht der üstra wird der Öffentlichkeit vorgestellt und erhält das neue europäische EMAS-Siegel für geprüftes Umweltmanagement.

26. Oktober
Mit einer Vertragsunterzeichnung beteiligen sich die DB Regio (40 %) und die NORD/LB als Finanzinvestor (20 %) an der von der üstra gegründeten intalliance AG.

6. Dezember
Die üstra startet eine neue Sicherheitsmaßnahme: mit einem mehrmonatigen Pilotprojekt wird die Video-Innenraumüberwachung in Bussen und Bahnen getestet.

10. Dezember
Das zweite Sicherheitsprojekt hat Premiere: In der Station Waterloo wird ein spezieller Kontaktbereich für Fahrgäste eingerichtet, in dem diese auf eigenen Wunsch eine Kamera-Beobachtung anfordern können.

2002

13. Januar
Euro-Umstellung der üstra in Rekordzeit: Nach nur zehn Tagen können Fahrgäste an allen Haltestellen und Tunnelstationen ihre Fahrkarten am Automaten mit Euro bezahlen.

13. Juni
Die „Silberpfeile“ der üstra gewinnen den internationalen Preis „UITP Light Rail Award 2002“. Prämiert wird die Stadtbahn des Typs TW 2000 vom internationalen Nahverkehrsverband „International Association of Public Transport“ (UITP) für ihre „hervorragenden optischen und funktionalen Qualitäten“.

14. Juni
Die Umbauarbeiten des als Boecker-Haus bekannten Gebäudes zum neuen Service Center City beginnen.

19. August
Die üstra ist das umweltfreundlichste Nahverkehrsunternehmen Deutschlands. Das ergibt ein bundesweites ÖPNV-Umweltranking des Verkehrs Clubs Deutschland (VCD). Die üstra gewinnt in der Kategorie „Großstädte mit über 500.000 Einwohnern“.

30. August
üstra besteht TÜV-Test: Ein Qualitätsmanagement nach DIN ISO 9001:2000 wird der üstra nach viertägiger Prüfung vom TÜV Nord Cert bescheinigt. Außerdem wird das Umwelt-Managementsystem überprüft und bestätigt.

31. August
„77 Jahre Bus“- so lautet das Motto des üstra-Jubiläums.  Zu den Feierlichkeiten fährt ein Buskorso durch Hannovers Innenstadt.

30. November
Das neue üstra Service Center City wird eröffnet: Auf drei Etagen und 1.500 Quadratmetern können Fahrgäste sich in allen Fragen umweltfreundlicher Mobilität beraten und betreuen lassen.

15. Dezember
Der neue Ganzjahresfahrplan von üstra, RegioBus und Deutscher Bahn tritt in Kraft. Mit dem Ganzjahresfahrplan passt sich der GVH an die europäischen Eisenbahngesellschaften an, die zeitgleich auf einen jährlichen Fahrplan umstellen.

15. Dezember
Mit der Verlängerung der Stadtbahnlinie 5 bis nach Anderten wächst das üstra-Streckennetz um 1181 Meter auf 116,6 Kilometer.

2003

23. April
Im Wettbewerb der europäischen Verkehrsminister zum Thema „Barrierefreiheit im öffentlichen Personenverkehr und in der Verkehrsinfrastruktur“ hat die üstra den sechsten Platz belegt und zählt damit zur Kategorie „Projects highly recommended for overall quality“.

24. April
Der Aufsichtsrat der üstra stimmt der Bildung der 2. Stufe der intalliance AG zu. In der intalliance sollen künftig je 40 % von üstra und DB Regio sowie 20 % von der NORD/LB als Finanzinvestor gehalten werden.

18. Juli
Die üstra rüstet Stadtbahnen - zunächst auf den Linien 3 und 7 - mit Videokameras aus.

23. September
Hannover Airport und die üstra haben gemeinsam eine Ausbildungskooperation gestartet. Insgesamt 32 Azubis am Airport und acht bei der üstra haben sich für den Ausbildungszweig Mechatroniker entschieden.

28. Oktober
Ende Oktober sind alle müx-Säulen mit einer Wechselgeldfunktion ausgestattet. Seit Mitte Juli diesen Jahres wurden 299 alte müx nachgerüstet und 116 zusätzliche müx installiert.

5. Dezember
Das Bundeskartellamt stimmt der intalliance AG zu.

18. Dezember
Der Aufsichtsrat der intalliance AG wählt den Vorstandsvorsitzenden der üstra, Dr. Heinrich Ganseforth, zum Aufsichtsratsvorsitzenden und bestellt den bisherigen Leiter Geschäftsfeld Stadtverkehr der DB Regio AG, Dipl.-Kfm. Andreas Sturmowski, sowie die üstra-Vorstandsmitglieder Dipl.-Ing. Rainer Schülmann und Wilhelm Lindenberg zu Vorstandsmitgliedern der intalliance AG.

31. Dezember
Rund 1.900 Beschäftigte der üstra gehen per Arbeitnehmer-Überlassungsvertrag in die intalliance über.

2004

1. Januar
In der Region Hannover übernimmt die intalliance das operative Geschäft der üstra und DB Regio und bietet durch die Integration von Stadtbahn, Stadtbus und S-Bahn ein optimal aufeinander abgestimmtes Nahverkehrsangebot aus einer Hand.

23. April
Die Stadtbahnerweiterung nach Altwarmbüchen wird beschlossen. Dazu wird ab Frühjahr 2006 die Stadtbahn über den bisherigen Endpunkt Lahe hinaus um 4,6 Kilometer verlängert.

25. Mai
Die üstra unterzeichnet die Umwelt-Charta des Internationalen Verbands für Öffentliches Verkehrswesen (UITP). Durch diesen Schritt wird das Engagement und die Selbstverpflichtung der üstra in Umweltfragen international gewürdigt.

24. Juni
Die üstra beginnt die Bilder ihrer Videokameras in den Stadtbahn-Stationen anlassbezogen aufzuzeichnen.

31. August
Ein Qualitätsmanagement nach DIN ISO 9001 werden der üstra und der intalliance vom TÜV Nord Cert bescheinigt. Gleichzeitig wird das Umwelt-Managementsystem nach ISO 14001 überprüft und bestätigt.

1. November
Mit HANNOVERmobil startet der Großraum-Verkehr Hannover ein neues Angebot. Es kombiniert das klassische GVH-Angebot mit einer Palette von Mobilitätsdienstleistungen, wie z.B. Car Sharing. 

3. Dezember
Erfolgreiche Videotechnik: Durch den Einsatz von 26 videoüberwachten Stadtbahnfahrzeugen des Typs TW 6000 seit Anfang des Jahres sind die Graffitischäden netzweit um 66 Prozent zurückgegangen. In 2005 rüstet die üstra weitere 27 Stadtbahnen des Typs TW 2000 und 40 Stadtbusse mit Videotechnik aus.