Umwelt



Umweltschutz ist Klimaschutz

Als umweltfreundlicher Mobilitätsdienstleister ist üstra integraler Bestandteil der Klimaschutzregion Hannover. Dabei ist Ökologie nicht ein bloßes Schlagwort – der Umweltschutz hat einen hohen Stellenwert und ist in der Unternehmenspolitik an vorderster Stelle genannt. Als erstes deutsches Verkehrsunternehmen erfüllte üstra 1998 mit ihren Stadtbahnen und Bussen die hohen Anforderungen der EG-Öko-Audit-Verordnung Umweltmanagement und konnte diese durch regelmäßige Überprüfungen, ab 2004 gemäß der DIN ISO EN 14001, erfolgreich bis 2013 verlängern.

Zertifikat DIN EN ISO 14001:2009 (PDF-Download 493 KB)

Die neu beschafften Solaris-Busse erfüllen den Euro 5 Standard und seit 2008 sogar den höchten EU-Umweltstandard EEV. Die üstra verfügt außerdem auf dem Betriebshof Leinhausen über eine Photovoltaikanlage, die Solarstrom direkt in die Fahrleitung einspeist. Im Juni 2002 ist die üstra als einziges Nahverkehrsunternehmen vom Bundespräsidenten zur „Woche der Umwelt“ in Berlin eingeladen worden, um dort gemeinsam mit der Deutschen Bundesstiftung Umwelt „Spitzenleistungen deutscher Umwelttechnik und Umweltforschung“ vorzustellen.

Die bestätigte Umweltfreundlichkeit ist als Qualitätsmerkmal auch ein Argument im beginnenden Wettbewerb auf dem Nahverkehrsmarkt. Nach Ansicht der üstra muss das Umwelt- und Qualitätsmanagement eine Standardgröße bei den Ausschreibungen für Bus- und Bahnverkehre werden.

Die Solaris-Busse tanken Diesel und die Harnstofflösung AdBlue, die die Abgase nachbehandelt

Energieeffizenz

Ein wichtiges Ziel der üstra ist es, Energie effizient zu nutzen und die Energiekosten und Emissionen mit Hilfe geeigneter Maßnahmen kontinuierlich zu senken. Die Hauptsäulen des Energieverbrauchs bilden die Sparten Bus und Stadtbahn. Ausschlaggebend dafür sind die Ressourcen Strom und Diesel.

Energiesparendes Fahren beim Bus

Beim Busbetrieb greifen Maßnahmen wie wirtschaftliches Fahren der Busse, um Energie zu sparen (Ecotraining). Hierfür wurden bereits 2003 Trainer für wirtschaftliches Fahren ausgebildet. Die Vorteile des wirtschaftlichen Fahrens liegen nicht nur in der Reduzierung des Energieverbrauchs, sondern auch im Stressabbau für den Fahrer (Gesundheitsschutz), höherem Fahrkomfort für die Kunden durch geschmeidigeres Anfahren und Abbremsen der Busse, sowie höheren Standzeiten von Verschleißteilen. Die damit erzielte permanente Einsparung an Energiekosten für Erdgas und Dieselkraftstoff liegen bei 100.000 Euro pro Jahr. Die Effekte für den Kunden und den Fahrer lassen sich nicht direkt messen, sind aber von hoher Bedeutung.

Hannovers Stadtbahnen fahren mit Solarstrom und gewinnen Energie zurück

Von Anfang an sind alle hannoverschen Stadtbahnwagen Meister in der Energierückgewinnung. Beim Bremsen erzeugen die Motoren Strom, der ins Netz zurückgespeist wird. Unterm Strich benötigt eine Stadtbahn heute unter 3,2 Kilowattstunden elektrischer Energie pro Wagenkilometer. 1998/99 waren es noch bis zu 3,6 Kilowattstunden elektrischer Energie pro Wagenkilometer. Rechnerisch fährt im Durchschnitt jeder dritte TW 2000 mit umweltschonender Rückspeiseenergie. Die silbernen Stadtbahnwagen erreichen einen Rückspeisegrad von bis zu 50 Prozent.

Auf dem Stadtbahnbetriebshof Leinhausen wird Solarenergie erzeugt und ins Fahrleitungsnetz eingespeist. Die Photovoltaikanlage Leinhausen erzeugt 250 Kilowatt Leistung in der Spitze, die direkt ins Fahrleitungsnetz eingespeist werden. Weitere energiesparende Effekte bringen die Schwungradspeicher, indem sie die Bremsenergie der Stadtbahnen speichern und verwerten.

Ansprechpartner

Jens Ernsting
Umweltmanagement
Tel: (0511) 1668 2685
Jens.Ernsting...@...uestra.de

üstra Broschüre
"Einsteigen: Umweltfreundliche Mobilität" (PDF-Datei)
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