Richtfest in der Wedelstraße: 139 Wohnungen werden Ende 2019 fertig

Die ÜSTRA Siedlung in der Wedelstraße nimmt langsam Form an. Der Rohbau für sämtliche Gebäude,  bestehend aus Keller und Treppenhaustürmen, steht. Aus diesem Anlass hat die Versorgungseinrichtung der ÜSTRA e.V. heute Richtfest der neuen Wohnsiedlung gefeiert. „Wir danken den beteiligten Handwerkern und den Anwohnern, mit denen wir uns eine gute Nachbarschaft wünschen“, erklärte heute Denise Hain, ÜSTRA Vorstand für Betrieb und Personal, beim Richtfest. „Wir wollen hier Mietwohnungen für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter schaffen und so gleichzeitig den hannoverschen Wohnungsmarkt entlasten.“
Ende 2019 soll auf dem ehemaligen Gelände des ÜSTRA Betriebshofs in Vahrenwald eine Wohnanlage mit 139 Wohnungen und einer Kita errichtet sein. Die Wohnungen an der Wedelstraße in Vahrenwald werden für eine opti-mierte CO²-Bilanz um einen innenliegenden Betonkern mit einer Massivholzkonstruktion gebaut. Auch die Fassaden werden aus Holz hergestellt. Das Bauvorhaben als ein Ensemble von insgesamt neun mehrgeschossigen Holzbauten ist das erste seiner Art in Norddeutschland. Für die ersten drei Türme sind die Holzgeschosse schon komplett hergestellt.
20 % der Wohnungen werden von der Stadt Hannover gefördert. Der Baubeginn war im Sommer 2017 und die Fertigstellung ist für Ende 2019 geplant. Die Investitionssumme beträgt ca. 36 Millionen Euro. Vermietungsstart ist ab Jahreswechsel 2019/2020. Die Versorgungseinrichtung ist ein rechtlich selbständiges Versorgungswerk in der Rechtsform des eingetragenen Vereins. Ihre Aufgabe besteht im Wesentlichen in der Durchführung der betrieblichen Altersversorgung der ÜSTRA sowie in der Versorgung der Beschäftigten der ÜSTRA mit Werkswohnungen zu angemessenen Preisen. Vorsitzende des Vorstandes des Vereins ist das Vorstandsmitglied der ÜSTRA Hannoversche Verkehrsbetriebe Aktiengesellschaft, Denise Hain.

Zur Begleitung der Baumaßnahme hat die Versorgungseinrichtung das Wohnbauunternehmen meravis mit der Pro-jektsteuerung beauftragt. Die meravis Immobiliengruppe mit Sitz in Hannover und Hamburg ist ein auf Norddeutschland fokussierter Immobiliendienstleister mit den Geschäftsfeldern Bestandsmanagement, Verwaltung, Entwicklung und Verkauf von Immobilien. Die Firmengruppe betreut rund 13.000 eigene und 1.000 fremde Wohn- und Gewerbeeinheiten. Als Entwickler von Wohnungsbaupro-jekten hat sie mehr als 23.000 Wohneinheiten realisiert. Der Immobilienbestand der Gruppe konzentriert sich auf die Standorte Hamburg und Hannover sowie auf das Land Nordrhein-Westfalen. Das im Jahre 1949 gegründete Unternehmen wird von den Geschäftsführern Matthias Herter (Vorsitzender) und Ralf Traupe geführt und beschäftigt mehr als 200 Mitarbeiter. Gesellschafter des Unternehmens ist der Sozialverband Deutschland e. V. mit Sitz in Berlin.


Der architektonische Entwurf der insgesamt neun geplanten Häuser resultiert aus einem vor 10 Jahren durchgeführten städtebaulichen Architektenwettbewerb, aus dem das hannoversche Büro MOSAIK Architekten bda zusammen mit dem Freiraumplanungsbüro Grün plan als Sieger hervorgegangen ist. MOSAIK Architekten sind seit mehr als 25 Jahren schwerpunktmäßig im öffentlichen Bauen und im Wohnungsbau tätig. Das Büro sieht Architektur als Chance, besondere Orte und einen sozialen Raum für Nutzer und Bewohner zu schaffen. In den letzten Jahren haben der Umbau der denkmalgeschützten ehemaligen Sehbehindertenschule in der Südstadt zu einem Wohnprojekt und die Holzmodulsiedlungen für Geflüchtete (unter anderem Steigertahlstraße in Linden) öffentliche Aufmerksamkeit erhalten.

ÜSTRA Vorstände Dr. Volkhardt Klöppner und Denise Hain, Geschäftsführer der ÜSTRA Versorgungseinrichtung e.V. Bernd Burghardt sowie Christian Bickel (ÜSTRA Betriebsratsvorsitzender) und der ehemalige Chef der Versorgungseinrichtung Thomas Kraayvanger. beim Richtfest in der Wedelstraße