Hannovers neue Stadtbahn - der TW 4000

Hier erhältst du einen Überblick über den Projektstand für Hannovers neue Stadtbahn TW 4000.

Mit der neuen Stadtbahngeneration leitet die ÜSTRA nicht nur für die Fahrgäste eine neue Ära ein, sondern verbessert auch die Werkstattabläufe mit dem Einbau moderner Technik. Bisher wurden 59 Stadtbahnwagen beim spanischen Hersteller Construcciones y Auxiliar de Ferrocarriles (CAF) bestellt. So kann der TW 4000 die “grünen” TW 6000 ersetzen. Der Nahverkehr in Hannover wird damit moderner.

Was ist neu am TW 4000?

Die Stadtbahn wird vom spanischen Hersteller Construcciones y Auxiliar de Ferrocarriles (CAF) produziert und bekommt einige Neuerungen.

  • mehr Linienanzeiger für eine bessere Orientierung
  • doppelte Anzahl an Bildschirmen für Fahrgastinformation
  • verbesserte Klimatechnik für heiße Sommertage
  • effiziente Wärmepumpentechnik zum energiesparenden Heizen im Winter
  • Infrarotsensoren an den Türen ermöglichen ein automatisches Öffnen
  • größerer Mehrzweckbereich geplant für Rollatoren, Kinderwagen oder Fahrräder

  • neuste Fahrerassistenzsysteme
  • Bremsassistent, der selbstständig größere Hindernisse im Gleis erkennt und Fahrpersonal warnt
  • größeres Sichtfeld für Fahrer*innen
  • Überwachung bei angekuppelten Wagen = mehr Sicherheit

  • RFID Chips für Bauteile, so können Werkstattmitarbeitende schneller Ersatzteile finden und verbauen

Standorte der Produktion

Die Einzelteile der neuen Stadtbahn kommen zum Großteil aus Europa. Allein die Türen werden in China hergestellt und machen den TW 4000 zu einem internationalen Gesamtwerk.

Während in Spanien die Drehgestelle und Stromabnehmer gefertigt werden, kommen Teile der Bremsen und Sitze (sowohl die für die Fahrgäste, als auch für's Fahrpersonal) aus Deutschland. Auch der Fahrschalter, bzw. Sollwertgeber, wird in Deutschland hergestellt. Die Fahrgasttüren werden in China gefertigt. All diese Bauteile kommen dann nach Frankreich – in Reichshoffen wird dann der Wagen gefertigt und macht sich dann auf den Weg nach Hannover.

Zeitplan

Eine Stadtbahn gibt es nicht "von der Stange", daher vergehen zwischen dem Start des Projekts und der finalen Anlieferung oft Jahre.

Idee

Die Fahrzeuge werden alt und die Instandhaltung wird immer aufwändiger. Ersatzteile fehlen: Eine neue Stadtbahn muss her!

Projektvorbereitung

Die Wünsche an die „Neue“ werden gesammelt. Ein Plan, was genau gebraucht wird, muss erstellt werden. Verschiedene
Nutzer – egal ob Werkstatt- oder Fahrpersonal, Fahrgäste oder Menschen mit Behinderung – werden eingebunden.

Ausschreibung

Verschiedene Lieferanten bewerben sich darum, die neue Bahn bauen zu dürfen. Es gibt Gespräche und am Ende den Zuschlag für einen der Anbieter.

Pflichtenheftphase und Abstimmungen

Die ÜSTRA und der finale Lieferant besprechen jeden Punkt des Pflichtenhefts. Auch die Konstruktion wird genau besprochen und abgestimmt.

Los geht’s!

Die Fertigung wird beim Hersteller eingerichtet. Die ersten Fahrzeuge entstehen.

Und jetzt in Serie!

Sobald die ersten Bahnen fertig sind und letzte Optimierungen in der Produktion vorgenommen wurden, beginnt die Serienproduktion.

Anlieferung

Per Tieflader treffen die Bahnen nach und nach ein. Die Flotte wächst.

Abnahme, Tests und Zulassung

In den Linienbetrieb geht’s noch nicht. Betriebsstoffe nachfüllen, feinjustieren, abnehmen. Anschließend Testfahrten im Streckennetz.

Hurra, wir haben eine neue Stadtbahn!

Sind alle Schritte abgeschlossen, geht das neue Fahrzeug in den Linienbetrieb. Dann kann jede Hannoveranerin und jeder Hannoveraner einsteigen und die Bahn von morgen testen.